Schwanefeld

ankommen und wie zu Hause fühlen

Gastgeber

Gastgeber im Romantik Hotel Schwanefeld„Mein Selbstverständnis ist nie geprägt gewesen von einem Wirte-Sein, sondern immer und uneingeschränkt von einem Gäste-Sein.”

 

 

„Schwanefeld“ seit 1692 eine der wichtigsten Stationen der Postkutschen an der Herzogisch-Altenburgischen und Königlich-Sächsischen Grenze steht für „Gäste sein“ mit großer Tradition.

Hier haben Kutscher, Händler und Reisende Schutz für die Nacht gesucht, Kräfte für die anstrengende Weiterreise gesammelt und manch geselligen Abend verbracht.

 

Sicher hätten sich die damaligen Inhaber nicht träumen lassen, dass sich Ihre Zollstation, wo sich Mensch und Tier im gleichen Raum aufhielten, einmal in ein Vier-Sterne-Hotel verwandelt.

 

Wer heute den Weg zu uns sucht, den plagen nicht nur Hunger und Durst, sondern der ist auf der Suche nach Genuss und Erholung. Wir leben familiäre, herzliche Gastfreundschaft mit der Verpflichtung unsere Tradition zu pflegen und den Ansprüchen von Gegenwart und Zukunft gerecht zu sein.

 

Begegnen Sie uns und seien Sie Gast im „Schwanefeld“.

 

 

Tessa, Angelina, Andreas, Elisabeth und Valentin Barth

Überblick

Anhand der Zahlen erfahren Sie, was sich wo, in welchem Gebäudeteil befindet.

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Historie

  • Geschichte des Hotel Schwanefeld

    Eine Geschichte, die ihre Einzigartigkeit auch aus der besonderen geografischen Lage des Hotels begründet.

    Ursprünglich war Schwanefeld ein Dreiländereck, an dem sich drei Hoheitsbereiche berührten: das Herzogtum Sachsen-Altenburg, das Königreich Sachsen und die Schönburgische Herrschaft.

     

    Das heutige Hotel Schwanefeld zu Meerane und seine Entwicklung sind eng verknüpft mit seiner Lage an der Hohen Straße, eine der wichtigsten öffentlichen Postverbindungen Sachsens seit 1692, auf welcher Postkutschen und Fuhrleute damals einmal die Grenze passierten, aber auch Reisende umstiegen, eine Rast einlegten, sich stärkten  und ihre Pferde ausspannten. So entstand erst der Gasthof „Schwanenfeld‟, dazu kam eine Zollstation und Schwanefeld entwickelte sich mit der „Leipzig-Hof-Nünberg-Eilpost‟ zu einer wichtigen Station an der Herzoglich-Altenburgischen und Königlich-Sächsischen Grenze.

    Auch als (wegen der Eröffnung der Eisenbahnlinie Gößnitz- Glauchau) am 15. November 1858 die letzte Postkutsche über „Schwanenfeld“ fuhr, Schwanenfeld blieb ein Ort an dem es Gäste zu bewirten galt.

     

    Einst Gasthaus, Zollstation, Posthalterei und Ausspanne, wo sich Mensch und Tier im gleichen Raum aufhielten, verwandelte sich das Schwanefeld bis heute in ein modernes Vier-Sterne-Hotel.

    Geblieben ist der kaum mehr wahrnehmbare Grenzcharakter. Aus dem Dreiländereck wurde die Nahtstelle zwischen Thüringen und Sachsen, bis heute verläuft deren Landesgrenze durch das Haus.

    Geblieben ist einzig — immer noch mittendrin: „Schwanefeld“ für das „Gäste-Sein“ mit großer Tradition.

  • Ursprünglich war Schwanefeld ein Dreiländereck, an dem sich drei Hoheitsbereiche berührten: das Herzogtum Sachsen-Altenburg mit Guteborn, Kursachsen bzw. das Königreich Sachsen mit Oberwaldsachsen (auch Oberschönhain) und die Schönburgische Herrschaft mit Schwanefeld/Meerane. Das heutige Hotel Schwanefeld zu Meerane und seine Entwicklung sind eng verknüpft mit seiner Lage an der Hohen Straße.

    Mit deren Bau wurde  im Sommer 1784 an der Kreuzung auf Ponitzer Flur des Herzogtumes Sachsen-Altenburg eine kleine  Laubhütte, dann eine Bretterbude errichtet, in der Bier und Branntwein den Reisenden verabreicht wurden. 1785 eröffnete an jener Stelle ein Gasthof „Guten Born“, in dessen Folge auf Altenburger Seite eine Siedlung nach der anderen entstand. Zuerst eine Schmiede, so dass sich allmählich das jüngste Dorf der Umgebung, Guteborn, entwickelte.

     

    Auf dem schönburgischen Meeraner Gebiet entstand direkt neben dem Gasthof „Guten Born“ das Gasthaus „Zu den 3 Schwanen“. Die Chronik berichtet, dass ein Pächter des Gasthofes wegen Unregelmäßigkeiten seine Pacht verlor. Dem Eigentümer des „Guten Born“ zum Trotze, errichtete er wohl das neue Gasthaus „Zu den 3 Schwanen“.

     

    Auch der sächsische Staat erwarb an dieser Straßenkreuzung Grund und Boden und errichtete darauf 1831 ein Zollhaus für Zoll- und Acciseinnahme und ein Straßenwärterhäuschen (Oberwaldsachsen genannt), in denen wohnten nur  „sächsische Beamte“: Königliche Chausseegeldeinnehmer, Königliche Chausseewärter, Königlicher Schütze, Königlicher Postillon. Zwischen dem Gasthof Schwanefeld und der Zollstation  befand sich 1749 das „Meeranische Gericht“, auch ein Galgen hat dort gestanden.

     

    Mit der Post kam Bewegung.

    Die erste öffentliche Postverbindung Sachsens war die sogenannte „Gebürgische Post“, die seit 1692 zweimal wöchentlich von Leipzig über Gößnitz und Zwickau nach Schneeberg benutzt werden konnte, wobei man in Zwickau nach Plauen und Nürnberg umsteigen konnte.

    Richtig bewegt wurde es ab 1825 im „Dreiländereck“ mit der Entscheidung, in der Mitte der Poststrecke Altenburg-Zwickau (für die Leipzig-Hof-Nürnberger Eilpost) eine Poststation mit Pferdewechsel zu errichten. 1830 forderte die Sächsische Regierung zu Dresden von der Fürstlich und Gräflich Schönburgischen Gesamtregierung Glauchau die Errichtung dieser Poststation „am schicklichsten Ort“, dem Gasthof „Zu den drei Schwanen“.

     

    Da jede Poststation mit einem Eigennamen für die offizielle Bekanntheit im In- und Ausland zu belegen war, kam es zu einer Umbenennung des Gasthofes „Zu den drei Schwanen“ in „Schwanenfeld“ und im Ortsverzeichnis der damaligen Postroutenkarten wurde die Stadt Meerane erwähnt als „Meerane bei Schwanefeld“.

    Somit wurde  der Gasthof Schwanefeld eine der wichtigsten Stationen an der Herzogisch-Altenburgischen und Königlich-Sächsischen Grenze und diente fortan als Posthalterei mit Pferdewechsel, Rastmöglichkeit und Umsteigeplatz der "gebürgischen Post" zur Verbindungsstrecke nach Glauchau. Hier haben Kutscher, Händler und Reisende Schutz  für die Nacht gesucht, Kräfte für die anstrengende Weiterreise gesammelt und manch geselligen Abend verbracht.

     

    Besonders vor und nach den Leipziger und Braunschweiger Messen war der Verkehr so stark, dass in jedem der beiden Gasthöfe täglich mehr als 50 Paar Pferde ausspannten. immer war „Schwanenfeld“ ein Ort an dem Gäste zu bewirten galt, auch als (wegen der Eröffnung der Eisenbahnlinie Gößnitz- Glauchau) am 15. November 1858 die letzte Postkutsche über „Schwanenfeld“ fuhr.

     

    Seit dem 14.Jh. wurde die Entwicklung der Stadt Meerane von den Schönburgern beeinflusst. Der Grundstein für ein Textilhandwerk mit 450 Jahren Tradition mit  seinem Höhepunkt in der 2. Hälfte des 18.Jh. und in der 1. Hälfte des 19. Jh. wurde gelegt. Anfangs waren es die in der Biedermeierzeit in Mode gekommenen Merinotücher, deren Musterung von den schottischen Plaid und Tartan abstammten und später  die glatten, bunten Wollstoffe die  „Meeraner Schotten“-  welche weltweit bekannt und begehrt gewordenen waren. Wie die schottischen Muster zu den Meeraner Webern kamen, ist nicht genau überliefert, geschah aber wahrscheinlich mit der Einführung der ersten mechanischen Webstühle aus dem Mutterland England. Meerane wandelte sich zusehends vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriestadt.

    Kurz nachdem die Herrschaft der Schönburger für die Stadt Meerane endgültig mit dem Rezess 1878 endete, überging auch die ehemalige Zolleinnahme an die Gemarkung Meerane und bestand noch bis1909.

    Neben der Textilindustrie entstanden weitere Fabriken, mit der sich weiterentwickelnden Industrie- und die Handelstätigkeit stieg der Wohlstand vieler Fabrikbesitzer und es säumten immer mehr prächtige Fabrikantenvillen die Schwanefelder Straße.

    Deren Eigentümer trafen sich zum Beispiel regelmäßig zum Herrenclub im Schwanefeld. Von den vergnüglichen Reisen in andere Herrenclubs auch in Italien oder Amerika schickte man sich gern Postkarten ins Schwanefeld und brachte auch die eine oder andere Vorliebe für Lebensart und Baustil mit. So erklärt sich  beispielsweise das Erscheinungsbild der heutigen Villa „Il Mio“, welche aus dem  üblichen Baustil der Villen um 1900 offensichtlich herausfällt, und im Toskanischen Stil erbaut wurde.

    Die Zeit der Grafen, Fürsten, Herzöge und Könige ist vorbei. Industrialisierung, 2 Weltktiege, amerikanische und später russische Besatzung hinterließen ihre Spuren. Obwohl die Industrieproduktion führend für Sachsen wieder zum Laufen gebracht wurde, verließen viele Fabrikanten enttäuscht über ungerechtfertigte Enteignungen und Verurteilungen Meerane und ließen sich zum Teil in Lörrach nieder.

    Textilindustrie, die Trabant-Kombi-Produktion, die Friedensfahrt über die “Steile Wand“, Dampfkesselbau, Spirituosenbrennerei u.a.  prägten trotzdem weiter das Bild im Meerane der DDR-Epoche.

    Erneut geordnet sind seit 1990 die Bundesländer. Geblieben ist der kaum mehr wahrnehmbare Grenzcharakter. Aus dem Dreiländereck wurde die Nahtstelle zwischen Thüringen und Sachsen, bis heute verläuft die Landesgrenze zwischen Sachsen und Thüringen durch das Haus.

    Geblieben ist einzig - immer noch mittendrin: „Schwanenfeld“ für das „Gäste-Sein“ mit großer Tradition.

     

    Einst Gasthaus, Zollstation, Posthalterei und Ausspanne, wo sich Mensch und Tier im gleichen Raum aufhielten, verwandelte sich das Schwanefeld bis heute in ein modernes Vier – Sterne – ROMANTIK Hotel mit 52 Gästezimmern, Restaurant, Kutscherstube, Salon, Pavillon, Scheune, der Villa Il Mio (Bar, Ristorante und Bowlingbahn), Eventhalle, mehreren Tagungsräumen, verschiedenen Terrassen auch mit Spielplatz  (insgesamt haben wir ca. 1000 Sitzplätze), dem Garten mit Liegewiese und Teich, kleiner Wellness- Oase mit Sauna und Fitnessraum und dem Schokoladenhaus mit der Sächsisch Thüringischen Schokoladenmanufaktur und dem SchokoLaden.

     

    Wer heute den Weg zum Romantik Hotel Schwanefeld findet, den plagen nicht nur Hunger und Durst, sondern der ist auf der Suche nach Genuss und Erholung. Herzlichkeit, Gastfreundschaft und der historische Charme von damals sind geblieben, Komfort und Ausstattung haben sich  grundlegend geändert.

    Besuchen Sie uns oder bleiben Sie uns treu und werden Sie Teil der Historie vom Romantik Hotel Schwanefeld.

     

    Quellen: Chroniken Stadt Meerane; Bürgermeister Stadt Meerane

Anfahrt

Unsere Anschrift:

Romantik Hotel Schwanefeld

Schwanefelder Straße 22

08393 Meerane

Telefon: 03764 4050

Telefax: 03764 405606

E-Mail: info@schwanefeld.de

An der sächsisch-thüringischen Landesgrenze in Meerane.

Gastgeber im Romantik Hotel Schwanefeld

  • Ursprünglich war Schwanefeld ein Dreiländereck, an dem sich drei Hoheitsbereiche berührten: das Herzogtum Sachsen-Altenburg mit Guteborn, Kursachsen bzw. das Königreich Sachsen mit Oberwaldsachsen (auch Oberschönhain) und die Schönburgische Herrschaft mit Schwanefeld/Meerane. Das heutige Hotel Schwanefeld zu Meerane und seine Entwicklung sind eng verknüpft mit seiner Lage an der Hohen Straße.

    Mit deren Bau wurde  im Sommer 1784 an der Kreuzung auf Ponitzer Flur des Herzogtumes Sachsen-Altenburg eine kleine  Laubhütte, dann eine Bretterbude errichtet, in der Bier und Branntwein den Reisenden verabreicht wurden. 1785 eröffnete an jener Stelle ein Gasthof „Guten Born“, in dessen Folge auf Altenburger Seite eine Siedlung nach der anderen entstand. Zuerst eine Schmiede, so dass sich allmählich das jüngste Dorf der Umgebung, Guteborn, entwickelte.

     

    Auf dem schönburgischen Meeraner Gebiet entstand direkt neben dem Gasthof „Guten Born“ das Gasthaus „Zu den 3 Schwanen“. Die Chronik berichtet, dass ein Pächter des Gasthofes wegen Unregelmäßigkeiten seine Pacht verlor. Dem Eigentümer des „Guten Born“ zum Trotze, errichtete er wohl das neue Gasthaus „Zu den 3 Schwanen“.

     

    Auch der sächsische Staat erwarb an dieser Straßenkreuzung Grund und Boden und errichtete darauf 1831 ein Zollhaus für Zoll- und Acciseinnahme und ein Straßenwärterhäuschen (Oberwaldsachsen genannt), in denen wohnten nur  „sächsische Beamte“: Königliche Chausseegeldeinnehmer, Königliche Chausseewärter, Königlicher Schütze, Königlicher Postillon. Zwischen dem Gasthof Schwanefeld und der Zollstation  befand sich 1749 das „Meeranische Gericht“, auch ein Galgen hat dort gestanden.

     

    Mit der Post kam Bewegung.

    Die erste öffentliche Postverbindung Sachsens war die sogenannte „Gebürgische Post“, die seit 1692 zweimal wöchentlich von Leipzig über Gößnitz und Zwickau nach Schneeberg benutzt werden konnte, wobei man in Zwickau nach Plauen und Nürnberg umsteigen konnte.

    Richtig bewegt wurde es ab 1825 im „Dreiländereck“ mit der Entscheidung, in der Mitte der Poststrecke Altenburg-Zwickau (für die Leipzig-Hof-Nürnberger Eilpost) eine Poststation mit Pferdewechsel zu errichten. 1830 forderte die Sächsische Regierung zu Dresden von der Fürstlich und Gräflich Schönburgischen Gesamtregierung Glauchau die Errichtung dieser Poststation „am schicklichsten Ort“, dem Gasthof „Zu den drei Schwanen“.

     

    Da jede Poststation mit einem Eigennamen für die offizielle Bekanntheit im In- und Ausland zu belegen war, kam es zu einer Umbenennung des Gasthofes „Zu den drei Schwanen“ in „Schwanenfeld“ und im Ortsverzeichnis der damaligen Postroutenkarten wurde die Stadt Meerane erwähnt als „Meerane bei Schwanefeld“.

    Somit wurde  der Gasthof Schwanefeld eine der wichtigsten Stationen an der Herzogisch-Altenburgischen und Königlich-Sächsischen Grenze und diente fortan als Posthalterei mit Pferdewechsel, Rastmöglichkeit und Umsteigeplatz der "gebürgischen Post" zur Verbindungsstrecke nach Glauchau. Hier haben Kutscher, Händler und Reisende Schutz  für die Nacht gesucht, Kräfte für die anstrengende Weiterreise gesammelt und manch geselligen Abend verbracht.

     

    Besonders vor und nach den Leipziger und Braunschweiger Messen war der Verkehr so stark, dass in jedem der beiden Gasthöfe täglich mehr als 50 Paar Pferde ausspannten. immer war „Schwanenfeld“ ein Ort an dem Gäste zu bewirten galt, auch als (wegen der Eröffnung der Eisenbahnlinie Gößnitz- Glauchau) am 15. November 1858 die letzte Postkutsche über „Schwanenfeld“ fuhr.

     

    Seit dem 14.Jh. wurde die Entwicklung der Stadt Meerane von den Schönburgern beeinflusst. Der Grundstein für ein Textilhandwerk mit 450 Jahren Tradition mit  seinem Höhepunkt in der 2. Hälfte des 18.Jh. und in der 1. Hälfte des 19. Jh. wurde gelegt. Anfangs waren es die in der Biedermeierzeit in Mode gekommenen Merinotücher, deren Musterung von den schottischen Plaid und Tartan abstammten und später  die glatten, bunten Wollstoffe die  „Meeraner Schotten“-  welche weltweit bekannt und begehrt gewordenen waren. Wie die schottischen Muster zu den Meeraner Webern kamen, ist nicht genau überliefert, geschah aber wahrscheinlich mit der Einführung der ersten mechanischen Webstühle aus dem Mutterland England. Meerane wandelte sich zusehends vom Ackerbürgerstädtchen zur Industriestadt.

    Kurz nachdem die Herrschaft der Schönburger für die Stadt Meerane endgültig mit dem Rezess 1878 endete, überging auch die ehemalige Zolleinnahme an die Gemarkung Meerane und bestand noch bis1909.

    Neben der Textilindustrie entstanden weitere Fabriken, mit der sich weiterentwickelnden Industrie- und die Handelstätigkeit stieg der Wohlstand vieler Fabrikbesitzer und es säumten immer mehr prächtige Fabrikantenvillen die Schwanefelder Straße.

    Deren Eigentümer trafen sich zum Beispiel regelmäßig zum Herrenclub im Schwanefeld. Von den vergnüglichen Reisen in andere Herrenclubs auch in Italien oder Amerika schickte man sich gern Postkarten ins Schwanefeld und brachte auch die eine oder andere Vorliebe für Lebensart und Baustil mit. So erklärt sich  beispielsweise das Erscheinungsbild der heutigen Villa „Il Mio“, welche aus dem  üblichen Baustil der Villen um 1900 offensichtlich herausfällt, und im Toskanischen Stil erbaut wurde.

    Die Zeit der Grafen, Fürsten, Herzöge und Könige ist vorbei. Industrialisierung, 2 Weltktiege, amerikanische und später russische Besatzung hinterließen ihre Spuren. Obwohl die Industrieproduktion führend für Sachsen wieder zum Laufen gebracht wurde, verließen viele Fabrikanten enttäuscht über ungerechtfertigte Enteignungen und Verurteilungen Meerane und ließen sich zum Teil in Lörrach nieder.

    Textilindustrie, die Trabant-Kombi-Produktion, die Friedensfahrt über die “Steile Wand“, Dampfkesselbau, Spirituosenbrennerei u.a.  prägten trotzdem weiter das Bild im Meerane der DDR-Epoche.

    Erneut geordnet sind seit 1990 die Bundesländer. Geblieben ist der kaum mehr wahrnehmbare Grenzcharakter. Aus dem Dreiländereck wurde die Nahtstelle zwischen Thüringen und Sachsen, bis heute verläuft die Landesgrenze zwischen Sachsen und Thüringen durch das Haus.

    Geblieben ist einzig - immer noch mittendrin: „Schwanenfeld“ für das „Gäste-Sein“ mit großer Tradition.

     

    Einst Gasthaus, Zollstation, Posthalterei und Ausspanne, wo sich Mensch und Tier im gleichen Raum aufhielten, verwandelte sich das Schwanefeld bis heute in ein modernes Vier – Sterne – ROMANTIK Hotel mit 52 Gästezimmern, Restaurant, Kutscherstube, Salon, Pavillon, Scheune, der Villa Il Mio (Bar, Ristorante und Bowlingbahn), Eventhalle, mehreren Tagungsräumen, verschiedenen Terrassen auch mit Spielplatz  (insgesamt haben wir ca. 1000 Sitzplätze), dem Garten mit Liegewiese und Teich, kleiner Wellness- Oase mit Sauna und Fitnessraum und dem Schokoladenhaus mit der Sächsisch Thüringischen Schokoladenmanufaktur und dem SchokoLaden.

     

    Wer heute den Weg zum Romantik Hotel Schwanefeld findet, den plagen nicht nur Hunger und Durst, sondern der ist auf der Suche nach Genuss und Erholung. Herzlichkeit, Gastfreundschaft und der historische Charme von damals sind geblieben, Komfort und Ausstattung haben sich  grundlegend geändert.

    Besuchen Sie uns oder bleiben Sie uns treu und werden Sie Teil der Historie vom Romantik Hotel Schwanefeld.

     

    Quellen: Chroniken Stadt Meerane; Bürgermeister Stadt Meerane

Gastgeber im Romantik Hotel Schwanefeld

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  1. Alt Schwanefeld (Restaurant / Kutscherstube / Salon / Terrasse / Landhauszimmer)
  2. Hotel – Landhauszimmer
  3. Hotel – Zimmer, Rezeption, Wellness, Fitness
  4. Tagungs- und Veranstaltungsräume (Wintergarten / Terrasse / Zimmer
  5. Scheune & Pavillon/Terrasse/Kinderspielplatz
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  7. Schokoladenmanufaktur / Linné Zimmer und Appartement
  8. Villa Il Mio – Pizzeria / Ristorante / Bar / Bowling
  9. Hotelgarten / Teich / Liegewiese / Hochzeitspavillon
  10. Kräutergarten

   P) Parkplätze

Gastgeber im Romantik Hotel Schwanefeld

An der sächsisch-thüringischen Landesgrenze in Meerane.